Frankreich 2005

Frankreich zieht uns in der letzten Zeit magisch an. Irgendwie paßt dieses Land mit unserem Gefühl und unserer Leidenschaft zusammen. Auch wie in unserer Reisezeit war französische Ferienzeit ! Trotz des großen Tourismus fanden wir immer noch kleine Geheimtips, wo wir die wunderschönen Tage geniessen konnten. Land, Leute, Spezialitäten haben ihren Reiz, dem waren wir auf der Spur.

Eine Reise mit Wohnmobil und erstmals mit Motorrad sollte uns an die Loire, ins Poitou-Charente in Gegend um La Rochelle, Ile d’Oleron, weiter nach Aquitanien zur Girondemündung, das malerische Perigord im Limousin, einem Kurzabstecher in die Auvergne und in die französischen Alpen führen.

Das was wir hier im August 2005 erlebt haben kann man hier anhand der Texte und Bilder vielleicht ein bisschen nachvollziehen um den Leser auf den Geschmack zu bringen.

Carsten & Susanne Scheibe

Donnerstag 04.08.05

Der letzte Arbeitstag, Feierabend und nach Hause, die letzten Tätigkeiten bevor Susanne nach Hause kam und wir hatten uns zum Ziel gesetzt ohne große Umschweife auch nicht viel später loszufahren. Gegen 19:00 begann der Ritt. Über die A1 schafften wir es noch bis kurz vor Dortmund. In Werne am Sole-Thermalbad fanden wir eine Übernachtungsmöglichkeit.
 
Freitag  05.08.06

Eigentlich der erste Urlaubstag, aber es sollte der Tag des Fahrens werden. Nach ausgiebigen Frühstück kamen wir gegen 09:00 Uhr vom Sole-Thermalsbad in Werne los. Anschließend auf die A46 Richtung Düsseldorf, dort brauchten wir für die nächsten 6 km fast 3 Stunden. Ein ausgebrannter LKW war die Ursache. Bei Aachen über die Grenze nach Belgien und schon setzte der Regen ein. Geplant war die Autobahnroute durch Frankreich zu nehmen. Susanne arbeitete kurzerhand eine andere Strecke über die N2 nach Paris aus. Noch ein kurzer Einkaufs- und Tankstopp in Belgien und dann ging es rein nach Frankreich.
Ich wollte noch unbedingt an die Loire, nicht gerade einfach diese Vorhaben. Aber gegen 21:00 Uhr war dieses auch geschafft. Wir fuhren durch Orleans aber leider war hier kein Stellplatz zu finden. Dennoch nach intensiven Lesens des Reiseführer fanden wir einen netten Platz direkt an der Loire in Beaugency. 
 
   
 
Sonnabend  06.08.05

Morgens bin ich etwas früher hoch zum Brötchen holen. So kann man immer mal eine fremde Stadt erkunden. Gegen 07:20 Uhr war noch alles ziemlich ruhig. Dennoch schien Markt zu sein, und einige fliegende Händler fanden sich ein. Auch der wunderschöne Ort sprach mich an, doch wieder einige Urlaubszeilen zu schreiben. Bei Croissants und Brioche genossen wir unseren Kaffee und Tee. Anschließend ging es per Pedes wieder in den Ort, anscheinend hatte ich Susanne neugierig gemacht. Das stimmt auch, wir beide hatten beim Bummeln wieder mal sehr viel Spaß.
Für Abends wurde noch eine Stange Baguette und ein kleiner milder Ziegenkäse eingekauft.
Zurück am Womo wurde die BMW vom Trailer geholt und ersteinmal gründlichst gereinigt, denn sie sah durch die Regenfahrt doch sehr schmuddelig aus.
Anschließend pellten wir uns unsere Mopedkalmotten über und wir befuhren einige Schotterpisten direkt an der Loire entlang, ein wahrer Wohlgenuss. Hier und dort durch die kleiner Flussdörfer bevor uns die Hauptstrasse nach Blois wieder hatte.  Ein Spaziergang hoch zum Schloß von Blois (Besichtigung ist 23 Jahre zuvor erfolgt), hier und dort ein bisschen verweilen und dann in die Fussgängerzone. Hier suchten wir uns eine kleine Bar und verweilten beim Cafe au Lait. Die Weiterfahrt führte uns nach Chambord. Einfach mal wieder sehen, was in 23 Jahren passiert ist. Aber eigentlich nichts, nur das 1000sende von Besucher dort waren.
Von dort aus brachte uns die Dakar nach Orleans. Die Kathedrale war dort unser Ziel. Auch hier ein ausgiebiger Bummel bevor es uns per Stau zu unserem Womo nach Beaugency brachte.

Sonntag, 07.08.05

Ein frühes aufklaren brachte uns in einigen Stunden nach La Rochelle, nach über 6 Std. Fahrt kamen wir müde in La Rochelle an. Der von uns gesuchte Stellplatz am Porto les Mimines war nicht mehr in Betrieb und so fanden wir aber einen anderen Platz in unmittelbarer Nähe. Nach Espresso und Kuchen erkundeten wir die Gegend und tatsächlich machten wir noch einen Rundgang durch die Stadt.       
     
 
Montag 08.08.05

Das Wetter war prima, und wir entschlossen uns kurzerhand eine Motorradtour zu machen. Als Grundlage nahmen wir eine Tour aus dem Reiseführer. Einfach mal in das Hinterland von La Rochelle.
Zuvor mussten ich mir einfach noch mal alte Erinnerungen meine Marinezeit in den 80er Jahren zurück holen, als wir mit dem Trossschiff Offenburg und vielen Schnellbooten und Tendern zum Flugkörperschiessen in La Palice (Industriehafen La Rochelle) lagen. Susanne und ich fuhren raus, irgendwie als wenn die Zeit stehen geblieben war, alte Erinnerungen kamen wieder hoch. Auch hier wurden einige Aufnahmen in den Schleusen und im alten U-Bootbunker aus dem 2. Weltkrieg für den Film „Das Boot“ gemacht.
Das war die Vergangenheit und hier ruft uns die Gegenwart. Über die D10 gelangten wir nördlicher nach Lucon. Eine wunderschöne alten Kirche galt es zu bewundern, und tatsächlich ein kleiner Augenschmaus.
Weiter über D949 machten wir einen Abstecher nach Auzay von dort fanden wir den Weg nach Fontenay le Comte. Hier fanden wir wiederum eine schöne alte Kirche und eine fazinierende Altstadt vor. Leider fanden wir die sogenannte Fontäne nicht, allerdings war es auch ein bisschen schlecht im Reiseführer beschrieben. Ehrlich gesagt, war es auch ein bisschen zu heiss, um bei über 30°Grad in Motorradstiefeln und Hosen durch die Gegend zu laufen.
Also zwecks Abkühlung wieder auf die BMW über die N148 bis wir Benet erreichten, dort linker Hand weiter bis Coulon. Hier beginnt eine  wundervolle Gegend mit vielen Kanälen durchzogen ! (angeblich 7000 km Kanäle). Eine Märchenlandschaft machte sich vor unseren Augen auf, genussvoll tuckerten entlang der Kanäle nach Arcais. Eine kleine Cafe au Lait Pause mit Crepes mit Butter und Zucker oder einen Crepes mit Karamel, das alles direkt im Ort mit Blick auf eine Vermietstelle von diesen Booten. Unter uns die Strasse mit den vielen Wanderen, Fahrradfahren und anderen Leuten.

Leute, das ist Urlaub !

Weiter entlang der Sevre und ihren Kanälen kamen wir zum letzten Ort unserer Tour nach Damvix, hier sollte ein netter Stellplatz direkt am Anleger sein, auch hier wieder einmal vergebens. Trotzdem hat der Ort sehr viel Flair. Von dort aus ging es wieder Richtung La Rochelle, ein kleiner Einkaufsstop beim Carrefours sorgte für ein abendliches nettes Essen.
Dienstag 09.08.05

Einfach ausgeschlafen, die Sachen gepackt, ent- und versorgt und wieder auf die Strasse. Unser Ziel war Rochefort, wir hatten die Zeit ein bisschen verdaddelt und kamen natürlich wieder mal gegen 12:00 Uhr dort an. Die Geschäfte war im Begriff zu schliessen. Allerdings war noch Markttag und wir konnten vieles frisches Gemüse einkaufen.

Das Ziel unserer Fahrt sollte die Ile d’Oleron sein, hier hatten wir uns ein paar Stellplatzmöglichkeiten an der Nordostküste ausgesucht. Von Marennes aus hatten wir gleich Stau, es waren Unmengen von Touristen wie wir auf den Weg auf die Insel. Wie soll das nur werden, bestimmt ist alles übervoll und wir mit dem langen Gespann. Von St. Denis fuhren wir dann direkt an der Küstenstrasse entlang, um die beschriebenden Stellplätze zu finden, was fanden wir vor ? Naja, überall nur 2 Meter Durchfahrten, die noch ziemlich neu zu schienen sein. Immer wieder und jeder kleine Parkplatz war so gegen Wohnmobile gesichert. Wohin sollten wir nur ? Auf nach Boyardville, da ist ein offizieller Stellplatz, aber dieser war voll, nächste Alternative war der Campingplatz Muncipal, auch hier die gleiche Sache, einfach voll !

Also wieder zurück nach St. Pierre und an die Nordspitze nach St.Denis, hier handelten wir gleich, und fuhren auf den Campingplatz Muncipal. Mit viel Glück bekamen wir noch einen Platz für eine Nacht. Der Preis war mit 19.00 Euro all included angemessen. Wir merkten schnell, das wir uns nicht wohlfühlten, überall Lärm. Aber für eine Nacht reichte es eben.

Die Dakar wurde noch mal Fahrbereit gemacht um die Gegend zu erkunden. Wir befuhren die Westküste der Insel bis nach Chauvre, fanden hier auch gleich zwei Stellplätze direkt an der Steilküste, mit viel Glück könnten wir dort einen Platz am nächsten Tag bekommen. 
     
    
 
Mittwoch 10.08.05

Nach dem Frühstück wurde unser Gefährt wieder Abfahrfertig gemacht und hofften insgeheim darauf, das noch ein Platz auf einen dieser Stellplätze zu finden sei. Siehe da und wir hatten Glück ! Eine kleine Strasse, ein Rasenstreifen, die Steilküste und wenige Meter von uns war das Meer. Zu Fuss marschierten wir allerdings gute 45 Minuten zum Sandstrand. An diesem Tag bei 32°C war einfach Baden angesagt. Aber irgendwie waren hier noch die Eiswürfel im Wasser geblieben, ganze 17°C Wassertemperatur. Aber einmal oder zweimal untertauchen zum Abkühlen war schon notwendig bei diesen Temperaturen. Der Rest des Tages kam der Erholung zu Gute. Naja sehr leckere Schnecken aus dem Backofen mundeten uns Abends zum weißen Bordeaux. 
    
 
Donnerstag 11.08.05

 

Wieder wurden wir durch die ersten Sonnenstrahlen geweckt. Nach dem Frühstück wurde das Motorrad klar gemacht und wir sprangen in die Klamotten. So war geplant den südwestlichen Teil der Ile d’Oleron näher zu erkunden. Gerade der Grand Plage bei St. Trojan sollte genauer unter die Lupe genommen werden, aber leider versprach der Reiseführer des Womo Verlag zu viel, sicherlich nicht mehr auf dem neuesten Stand. So kehrten wir der Gegend schnell den Rücken zu. So wählten wir als Alternative das andere Ufer, also mussten wir auf das Festland zurück und bogen dann bei Marennes rechter Hand ab und querten die Seudre nach Bonce les Bains und fuhren weiter durch den Forest de la Coubre in Richtung Strand. Ein Teil wurde nicht in dem Womo Führer beschrieben und wir nutzten die Gunst der Stunde zwecks Erkundung.

Nach ca. 4km nach dem Ort kam der erste Waldparkplatz, hier und dort standen die ersten Wohnmobile, einer buddelte seinen gerade wieder aus, was uns sagen liess, das der Untergrund doch sehr sandig ist. Also weiter und wieder die nächste Möglichkeit rechts rein, eine lange Stichstrasse brachte uns zu einen großen Parkplatz, der bis an die Dünen am Strand führte. Auch hier standen wieder einige Womos und verbrachten den Tag und vielleicht auch die Nacht ?

Die BMW tuckerte dann mit uns weiter nach La Palmyre, auch dort ein Stellplatz der uns aber nicht zu sagte. Eine Cafe au Lait Pause unten am kleinen Hafen diente der Entspannung. Man merkte gleich das Hochsaison und Ferienzeit ist. Der Zoo in der Stadt (wohl nicht gerade unbekannt!) war ein Anziehungspunkt und dementsprechend waren die Strassen auch verstopft. Uns zog der Weg Richtung Royan und von dort aus zurück über das Inland bei Breuillet und weiter nach La Tremblade.

Nur die Neugierde zog uns in den kleinen Fischerort und diese sollte auch belohnt werden. Uns kam die Idee mal so eine kleine Meerestierplatte zu konsultieren, aber mittlerweile war es schon nach 15:00 Uhr und keiner der kleinen Läden bzw. Restaurant am Hafen wollte uns mehr als Gast haben. Nur eine kleine nette Bude, aber mit irgendwie Ambiente, an der wir schon vorbeigefahren sind und troztdem wieder umdrehten wollte uns haben. Ein netter Wirt bejahte uns Auskunft und ganz schnell parkte unsere BMW vor der Tür und wir nahmen Platz. La Cabane Bleue und deren spezifische Muschelplatte hatte es uns angetan. Uns sind ja so einige Meeresfrüchte bekannt, leider können wir bis zum heutigen Zeitpunkt nicht sagen wie die alle heißen. Aber sie schmeckten uns besonders gut. (Restaurant-Tip, 7 von 10 kl. Carthago’s).

Gut gestärkt begaben wir uns wieder in die 33°C Grad warme Hitze. Selbst der Fahrtwind brachte keine Linderung. Über die Brücke zurück zur Ile d’Oleron und gleich wieder wenn man auf die Insel kommt links zum Port les Salines, eine kleines Museum, was die Salzgewinnung in dieser Gegend wieder spiegelt. Dann aber auf direkten Weg zurück in die Nähe von St. Denis, unterwegs noch kurz ein Stop beim Gemüsehändler, die man hier öfter auf den Strassen neben den Feldern antrifft.

Abends am Tisch beschlossen wir, am nächsten Tag früh aufstehen um diesen Parkplatz im Forest de la Coubre aufzusuchen.
Freitag 12.08.05

Früh um 06:15 Uhr klingelte der Wecker, schnell eine Katzenwäsche, das Womo ausgeparkt, den Anhänger hinten dran und rauf auf die Hauptstrasse und gegen 07:00 Uhr war sie wirklich noch leer. Genussvoll und ohne jeglichen Staus ging es von der Insel runter, direkt nach der zweiten Brücke über die Seudre kam auf der rechten Seite eine
Ver- u. Entsorgungstation. Kurzerhand mal das Fahrzeug frisch gemacht und weiter, denn wir wussten ja wo es hingehen sollte. Es standen dort einige Womos.

Zwei fielen uns gleich auf, irgendwie mit dem Kennzeichen BL beginnend, drinnen war Ruhe, als wenn alles schlief, und draussen sah es aus wie Sodom und Gmorra. Als wenn die Damen und Herren dort eine richtige Party abgezogen haben. Stühle, Tische, Markise, der Tisch voller Flaschen und Gläsern, der Müll auf dem Boden, wieder einmal zeigen die Deutschen hier im Ausland, wer sie sind ! Muss das denn wirklich sein und kann man sich nicht ein bisschen an gewisse Sitten halten ? 

Nach dem Frühstück zog es uns an den Strand, es war zwar sehr warm, aber der Wind war so heftig, das wir in die Dünen ausweichen mussten. Dennoch fühlten wir uns dort gesandstrahlt. Gegen 13:30 Uhr kamen wir zurück zum Womo. Nach einer kurzen Pause radelten wir mit den Moppenbikes’s nach Bonce les Bains. Ein wirklich sehr guter ausgebauten Radweg mit redlichem Verkehr per Pedonale kam uns Richtung Strand entgegen.

Der Ort selbst gibt nicht viel her und ist daher von uns nicht von Bedeutung. Es ist nur gut zu wissen wo man in den nächsten Tagen sein Brot bekommt.

Sonnabend 13.08.05

Wieder ein wundervoller Strandtag, hier gibt es nichts zu berichten, denn wir haben diesen Tag einfach als Ruhetag deklariert.
 
 
Sonntag 14.08.05

Eigentlich wollten wir noch einen dieser Ruhetage anknüpfen, doch schon morgens im Bett wurden wir unsanft von vielen vielen Regentropfen geweckt. Also Aufbruchstimmung, schnell noch einige Urlaubsfotos vom Strand, bevor uns es weiterzog.

Wir wollten es bis Bordeaux schaffen, aber mal sehen wie es werden sollte. Zuerst fuhren wir über La Tremblade, um noch mal die leckeren Muschels (Bulots) in dem Restaurant zu essen. Aber hier sollte es anderes kommen. Hier war selbst am Sonntag alles geöffnet, selbst die Markthalle und andere Läden waren offen. Erstmal besorgten wir uns Holzofen baguettes, und diese mal wirklich ganz frisch aus dem Ofen. Danach, zur Touristinformation, um ein Blatt über die Köstlichkeiten dieser Gegend zu finden. Wenn man Glück hat findet man so einige Tips und Rezepte, die man gerade brauch. Heute wollten wir kuzrentschlossen die Bulots selber zu bereiten, aber wie sollte den Sud sein, in dem wir sie kochen. So hatten wir Glück und fanden eines für Miesmuscheln und das sollte dann abends für die Bulots her halten. Hier 1kg Bulots, dort noch Porree, da ein paar Kräuter und Wein und schon hatten wir die Einkauf hinter uns.

Über das Hinterland gelangten wir wieder an die Küste und das hinter Royan. Wundervolle Küstenlandschaften direkt an der Gironde, ein kleiner Fischerort lud uns zum Kaffeetrinken ein und wir beiden verschnauften uns erst mal, denn mittlerweile waren die Temperaturen wieder über 30°C. Unser Carthago brachte uns bis Blaye und unterhalb der Zitadelle fanden wir direkt an der Gironde einen Stellplatz.

Hier sollte man nicht ein Rundgang versäumen, zudem noch kostenlos kann man sich hier über einiges aus vergangenen Epochen erlernen lassen.

Leicht ermüdet machten wir uns an unser Superessen mit den Bulots. Es bedarf alles ein bisschen Vorbereitungsphase aber der Abschluss in Form des Essen war ein Traum. Ein wahrer Wohlgenuss dieser Meeresfrüchte, gekrönt wurden dieser mit eine Muscadet sur Lie.     
    
 
Montag 15.08.05

Wieder einmal früh hoch, heute war Bordeaux in das Visier genommen worden. Die Sachen gepackt und die BMW brachte uns über die Weinregion Blayze nach Bordeaux. Ich bin da ja eigentlich mit gemischten Gefühlen hingefahren und war dennoch um so mehr überrascht. Eine Stadt die man sich wirklich ansehen sollte. Per Pedes machten wir laut unseres Reiseführers ein Rundgang, man kann nur sagen das sich dieser gelohnt hat. Vorbei an Monumenten, alten Gemäuern, alten Plätzen, nordafrikanische alten Viertel. Ja von allen etwas, aber es war beeindruckend. Es wäre einfach zu viel alles niederschreiben, also gebe ich hier den Verweis auf den Womoverlag, Atlantiküste Frankreich Süd und Tour 3 Bordeaux.

Auf der Rücktour machten wir einen Stop in Bourg, auch hier eine kleine niedliche Stadt, die ein gewisses Flair vorzuwaisen hat.

Zurück bei Carthago wurden die Hühner gesattelt und unser nächstes Ziel sollte Bergerac sein. Saint Emilion verschoben wir auf ein anderes mal. Am frühen Abend trafen wir dort auf dem Stellplatz ein. Zwei waren zur Auswahl, direkt einer am Dordogneufer mit Hauptstrassenvorbeifahrt oder am Ortsrand ein einsamer Parkplatz. So folgten wir dem Herdentrieb und standen zwar einigermaßen nett, dennoch sehr sehr laut. Die vorbeifahrenden Autos hielten uns die ganze Nacht wach.  
  
Motorradtour 
 
Dienstag 16.08.05

Ein morgentlicher Stadtrundgang brachte uns der Stadt dann doch ein bisschen näher. Denn wir waren früh unterwegs und man konnte zuschauen wir eine Kleinstadt wie Bergerac zum Leben erwachte. Ein Bummel durch die Altstadt ist hier wirklich lohnend.
Das Tal der Dordogne rief uns, anvisiert hatten wir Lalinde, aber leider war nichts mit den angebenden Stellplätzen, entweder voll mit Pkw’s oder gesperrt wegen irgendwelcher Strassenarbeiten.
Also weiter, mmh oder zurück nach Couze, haben wir wählten diesen Weg, auch hier wurde der Stellplatz durch einen gastierenden Stellplatz belegt. Und nun ? Der Campingplatz am Ort sagten uns nicht zu und so fuhren wir dann erst mal Richtung Beaumont und weiter nach Cadouin, dort ist eine alte Abtei, die uns noch mal zu einem Besuch einlud. Über diesen netten Ort dann direkt nach Le Bugue, hier fanden wir gleich einen Aldi und einen Lidl um unserer Vorräte wieder zu ergänzen.
Kurz vor der Verzere Brücke gings es an eine große Stellplatzanlage runter. Wunderbar und schwups standen wir direkt am Flussufer.Eine abendliche Motorrradtour für uns dann noch mal in die Flussschleife von Tremolat und über Seitenwege nach Cadouin. Es war immer noch unheimlich heiß am Abend aber so eine alte Abtei ist bekannt kühl drinnen und so konnten wir uns dort ein bisschen erholen.
Der Abend klang mit einem leckeren Grillen am Flussufer aus. 
  
   
 Motorradtour 
 
 
Mittwoch 17.08.05

Eine größere Motorradtour sollte uns der Gegend ein bisschen näher bringen. Es zog uns das Verzere Ufer flussaufwärts entgegen. Über Les Eyzies de Tayac-Sireuil direkt zu den Felsen von La Madalein, hier bewunderten wir die Ausgrabungen um dieser Felsen herum. Einige Kilometer weiter besichtigten wir die 1km lange Felsenanlage von La Roque St. Christoph. Die Zeit verging wie im Fluge, weiter über Montignac über D704 nach Condat, unter weiter  bei Coly über die D64 nach Sarlat le Caneda. Eigentlich sehr sehenswert, dennoch diese Temperaturen über 30°C zwangen uns nicht zu einer Ortsbesichtigung, dennoch ein chaotischer Verkehr durch die Stadt und die beiden Stellplätze für Camper quollen über.
Unser nächstes Ziel war der Cingle von Montfort, wieder eine von diesen wundervollen Flusschleifen in dieser Gegend. Dann statteten wir Domme einen Besuch ab. Eine dunkle Unwetterfront ließ uns alles ein bisschen zu verkürzen und so begaben wir uns auf dem schnellsten Weg  über La Roque Gageac und der Burg Bezenac nach Le Bugue.
Abends gegen 20:30 Uhr waren wir mit knapp 180km zurück und sichtlich erschöpft vielen wir in den schläfrigen Alkoven.

Motorradtour     
  
 
Donnerstag 18.08.05

 Frühes Aufstehen sichert kein Schlangestehen beim Höhlenbesuch der Gouffre de Proumeyssac bei Le Bugue. Einlaß war ab 09:00 Uhr, und schon waren wir welche der ersten Besucher. 7,90 Euro Eintritt für die normale Führung, die wir wählten. Andererseits hatte man die Möglichkeit für 15,00 Euro Eintritt etwas spezielles zumachen, in dem man mit einer Kondel in die Höhle hinab fährt. Aber für dieses bisschen was feines lohnt der Mehrpreis nun wirklich nicht.
Am Eingang bekam wir dann Audiophone für die deutsche Übersetzung. Unsere Gruppe war nicht groß, vielleicht knapp über 10 Personen. Dazu waren wir die ersten und konnten diese absolute Stille geniessen. Man tritt hinein in diesen dunklen Saal, der Guide macht das Licht aus und eine Licht- u. Musikshow begann. Dann eröffneten sich kleine Blickpunkte auf diesen riesigen Saal. Man kann es nicht niederschreiben, so was sollte man sich anschauen. Die Führung dauerte ca. 40-45 Minuten und war ihr Geld wert.
Zurück am Womo wurden die Sachen gezurrt und weiter ging es zu unserem nächsten Ziel. Am Vitrac Port direkt an einer Kanustation haben Wohnmobile die Möglichkeit kostenlos auf der Wiese zu stehen. Man meldet sich einfach an der Bar und sagt Bescheid, es wäre doch nett hier und da eine Kleinigkeit an der Bar zu Essen bzw. zu trinken. Man hat hier die Möglichkeit zu baden oder sich andernfalls ein Kanu zu mieten, gleichzeitig steht man hier an Basis dieser Kanustation.
Wir hingegen buchten gleich für den nächsten Tag eine Tour von 21km Länge. Am Nachmittag rief ich unsere Mails ab und eine von Wolfgang und Christiane war dabei. Sie haben ab Freitag Urlaub und schlugen uns vor, das wir uns in den französischen Alpen treffen wollen. Wir mussten erst mal ein bisschen planen und sagten zu im Laufe der nächsten Woche am Dienstag bei ihnen zu sein.

Das Wetter war zwar wieder sehr heiß und schwül, dennoch bedeckt, aber die Sonne zeigte sich hin und wieder. Ein Nachmittag zum Entspannen.
Abends zog es uns nach Sarlat la Caneda, ein Tip im Reiseführer und wirklich. Es wäre gar nicht auszudenken, wenn wir diese Stadt ausgelassen hätten. Eine wirkliche hübsche mittelalterliche Stadt, alles passte zusammen, die alten Häuser, die alten Fassaden  und Dächer, die Gaukler die diese Stimmung untermalten. Ein wirkliches Highlight dieser Reise.      
  
 
Freitag 19.08.05

Ein aktiver Tag begann, morgens ein gutes Frühstück, kurzes Aufklaren und Sachen packen. Auf ging es zum Kanuverleih, der gleich einige Meter von uns weg war. Für die Strecke Carsac nach Castelnaud über 21 km zahlten wie insgesamt 37 Euro. Mit dem Bus ging es von unserem Standort in Vitrac Port bis nach Carsac. Hier wurden wir unserem Element der Dordogne übergeben.
Die erste Devise war, sich von dem Startchaos zu verabschieden, den es ging drunter und drüber. Allmählich kehrte Ruhe ein und wir konnten eine wunderschöne knapp 6 stündige Fahrt über die Dordogne machen. Über den Cingle (Schleife) von Montfort mit dem Blick auf das gleichnamige Schloß (oder Burg), vorbei an unsere Basis an Vitrac Port, am oben auf dem Berg gelegenden Örtchen Domme, direkt am Fluß gelegenden Ort La Roque Gageac nach Castelnaud. Es brachte unheimlich viel Spaß.

Am späten Nachmittag kamen wir zurück und alles wurde für die Weiterfahrt nach Rocamadour gerüstet.
Wir wählten einen kleinen Umweg von ca. 10 km Länge, der sich aber aufgrund der Strassenbeschaffenheit auszahlte. Eine nette Strecke über Sarlat, Souillac und Payrac nach Rocamadour. Die in unserem Reiseführer beschriebenden Stellplätze fanden wir nicht, dennoch ganz unten im Tal gesellten wir uns zu drei Womos dazu und damit war die Fahrt für uns beendet.
Susanne hatte leichte Bedenken, was das zurückfahren durch die engen Strassen betraf, aber das wird es ein Tag später sein.
Den Ort schauten wir uns im dunkeln an, irgendwie ist es weit aus leerer, andererseits kommt eine gewisse mystische Stimmung von solchen alten Gemäuern rüber. Es hat uns trotzdem nicht alles nicht so überzeugt, weil wir auf dieser Reise schon ganz andere Höhepunkte hatten.       
  
 
Samstag 20.08.05

Wieder einmal frühaufstehen, wir waren ein bisschen beängstigt, da wir keinen Gegenverkehr durch die Serpentinen bergauf haben wollten, denn mit dem Motorradanhänger wäre es doch ein bisschen problematisch geworden. Hier und da noch ein paar Abschlussfotos und weiter ging die Reise. Unser nächstes Ziel sollte die Auvergne sein. Nördlich dann weiter über die N140 Martel und nach Cressenac. Hier fanden wir einen kleinen Marktplatz, der wohl so gerade geöffnet hatte, den die Stände wurden noch in Ruhe aufgebaut. Ein Grund für uns zum anhalten, da unsere Vorräte doch zur Neige gegangen sind. Einfach mal wieder frisches Gemüse, leckeren Honig und ein paar kleine verschiedene Käsesorten, die wirklich im nachhinein sehr lecker waren.

Wir setzten die Fahrt mit vollem Kühlschrank fort über die N89 über Tulle nach Egletons, hier fanden wir noch eine gut ausgeschilderte Entsorgungsstation und konnten entsorgen und Frischwasser bunkern. Anfangs sahen wir noch was von dieser Vulkangegend, bevor sich die Wolken dicht zogen. Über La Bourboule fuhren wir direkt nach Le Mont Dore, es fing an zu regnen. Die Stadt sagte uns nach einem kleinen Stadtbummel nicht so zu und so fuhren wir zurück nach La Bourboule. Ein kleiner netter Stellplatz in der Nähe der Innenstadt ließ uns dort verbleiben. Die Geschäfte hatten noch offen und so schauten wir uns diesen alten Kurort mal genauer an. Alles Bauten aus der Jahrhundertwende, wo der Kurort zum Leben erwachte. Hier und dort nette Gartenanlagen, aber für uns war es halt nichts. So hofften wir auf Wetterbesserung. 
   
 
Sonntag 21.08.05

Das Wetter hatte sich die ganze Nacht nicht beruhigt, also wurde es nichts mit Outdoor Aktivitäten. In der Hoffnung ein bisschen was von der Gegend zu sehen, fuhren wir über die D996 in die Vulcanos der Auvergne, leider nur tiefhängende Wolken. Die Ortschaften waren nett anzusehen, aber der Regen hielt uns davon ab. So holten wir zum großen Schlag aus und fuhren über Murol, St. Nectaire, Plauzat, Billor und Lezoux auf die A72 bei Thiers. Von dort weiter Richtung St. Etienne auf die A47 nach Vienne A7. Dort weiter über die D75 bei La Vilpilliere auf die A43 über Chambery, Aix Les Bains nach Annecy. Es war jetzt nur noch ein Katzensprung bis Sevrier am Lac de Annecy, wo unsere Freunde bereits gewartet haben.

Montag 22.08.05

Es war nicht ganz einfach von Sevrier nach Annecy zu kommen, wahrscheinlich ein Verkehrsnadelöhr. Dann zwei Carthagos mit jeweils einem Anhänger. Die Stellplätze in Annecy waren voll, dennoch ausserhalb vom Ort fanden wir was. Zu Fuß in die wunderschöne City war es ca. 20 Minuten. Die Altstadt ist wirklich sehenswert, überall kleine Gassen die zum Shoppen einladen. Auch der Regen hatte mittlerweile aufgehört, nach einem netten Mittagessen fuhren wir dann auf den Campingplatz Municipal in Albertville. 
 
    
 
Dienstag 23.08.05

Die 3 Motorräder wurden von den Anhängern runtergeholt und startklar gemacht. Die Dakar mochte wohl den tagelangen Regen nicht und das viele Spritzwasser während der vielen Kilometer auf dem Anhänger, mit ein bisschen Geduld sprang sie dann auch an.
Wolfgang hatte via GPS eine Route geplant die uns zum Col de la Madaleine führen sollte. Wir waren alle gespannt. Unser erste Fahrt auf einen Alpenpass begann.

Von Albertville über die N90 nach Chaumousset und auf die N6. In La Chambre tranken wir noch nen Cafe au Lait, bevor es in den 20km langen Anstieg ging. Wenn ich so dran denke, das hier immer die Tour de France langläuft, dann mal Hut ab. Kurve um Kurve, Serpentine um Serpentine und wundervolle Aussichten, so bringt Motorradfahren Spaß. Ein wahrer Genuss. Oben machte wir eine kleine Pause bevor es wieder runter
Richtung Moutiers ging. Von dort aus sind wir nach Meribel in den Wintersportort gefahren. Eine ganz nette Ecke dort, wie muss es wohl hier im Winter aussehen. Bestimmt traumhafte Skipisten. In einem kleinen Supermarkt kauften wir Kleinigkeiten ein und machten ein Picknick.
Die Rücktour führte uns dann wieder durch Moutiers und entlang der Isere nach Albertville.

Albertville enttäuschte uns vom Ort her, auch die ehemaligen olympischen Anlagen. Der Campingplatz ist ein guter Ausgangspunkt und sonst hält uns hier eigentlich nichts. Wichtig war der Platz den wir wirklich für die beiden Gespanne benötigten. Spaß hat wir so oder so !

Motorradtour   
  
 
Mittwoch 24.08.05

Ich musste ja auch mit meinem Radtraining vorankommen, den meine demnächst anstehende Alpenquerung via MTB sollte auch keine Qual werden. Also morgens um 07:00 Uhr rauf aufs Rad und dann gleich mit 12-13% einige Kilometer bergauf, das ist schon mal was anderes als bei uns oben stundenlang in einer Endmoränenlandschaft rumzufahren. Also rauf auf den Col de la Forclaz mit seinen 18 %, so konnte ich mich schon mal an die langandauerden Serpentinen gewöhnen. Es waren hin und zurück gut 30km und gegen 09:00 Uhr war ich dann pünktlich wieder zurück.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und Stärkung hatten wir uns in unsere Motorradklamotten geschält, die Seitenkoffer mit Utensilien gefüllt und es ging mit richtig guter Urlaubslaune über die D925 die Serpentinen hoch nach Beaufort. Wir mussten so oder so noch einkaufen, da bot sich der gerade stattfindende Markt in Beaufort richtig an. Wieder was für die Augen, dieses viele frische Gemüse, Wurstsorten und erst der Käse. Nach dem Einkauf, fehlte noch das Brot, aber wo ? So überliessen wir dieses den Frauen, aber wo gingen sie hin ? Jedenfalls wunderten Wolfgang und ich, wo Christiane und Susanne blieben. Wie sie uns später berichteten hatten sie sich noch die bekannte Käserei mit dem namenhaften Beaufort Käse angeschaut.

Dann ging es auch gleich hoch in das Hochalpine, wieder schlängelten wir uns die Serpentinen hoch. Für mich als Motorradanfänger eine wirkliche Herausforderung, zu dem noch Susanne auf dem Sozius. Susanne schien auch null Angst zu haben und machte sogar während des Fahrens schöne bewegte Bilder. Oben auf dem Col de la Meraillet  stoppten wir erst einmal und genossen die Anblicke. Dann ging es in die Abfahrt, enge schmale Serpentinen und sehr steil aber es brachte unheimlichen Spaß. In einer engen Serpentine war ein schöner Picknickplatz angelegt und diesen nutzen wir zum Selbigen. Da kamen dann die ganzen gekauften Leckereien auf den Tisch. Mit vollen gesättigten Magen kamen wir auf der anderen Seite des Passes in Bourg St.Maurice an. Um noch nach Val d’ Isere zufahren war die Zeit zu knapp und wir beschlossen den selben weg zurück zufahren. Ein unwahrscheinlicher Spaß, bevor wir auf den Campingplatz zurück kamen.

Motorradtour 
     
 
Donnerstag 25.08.05

Unser vorletzter Tag in den französischen Alpen. Ich bin wie am Vortag diese selbe Strecke mit dem MTB hoch zum Col de la Forclaz gefahren, und war gleich einige Minuten schneller.
Danach stand unsere letzte Motorrad Tour an. Wolfgang war schon fleißig mit seiner GPS Software am planen.

Wieder ging es über die D925 hoch auf den Col de la Meraillet, auf er Abfahrt entdeckten wir noch einen Hütte, wo viele Wanderer und Fahrradfahrer einkehrten, auch einige Wohnmobile waren auf einem dazugehörigen Stellplatz zu finden. Mit Blick auf die Gletscher des Mont Blanc genossen wir unseren Cafe au Lait.

Die weitere Fahrt ging dann nach Bourg St.Maurice und von dort die vielen Kehren hoch zum Col de Petit St. Bernard. Oben angekommen, waren wir direkt an der französisch/italienischen Grenze. Leider hing der der Mont Blanc in den Wolken und wir hatten keinen Blick auf ihn. So ging es dann zurück nach Bourg St.Maurice und über die Verbindungsstrasse in die Skigebiete nach Val d’Isere. Kein schön angelegter Skiort, einfach nur riesige Hotels. Von dort machten wir uns auf dem selben Weg zurück nach Albertville.

Motorradtour  
  
 
Freitag 26.08.05

Ja das war es mal wieder. Gegen Mittag verliessen beide Womo’s den Campingplatz, Wolfgang und Christiane hatten noch über 2 Wochen vor sich und fuhren von dort aus in die Provence. Wir hingegen nahmen den Weg über Annecy, Genf und durch die Schweiz Richtung Heimat, irgendwann gegen Mitternacht übernachteten wir auf dem Stellplatz in Bad Nauheim.
 
Samstag 27.08.05

Unser nächtes Tagesziel sollte der Harz sein. Gegen Mittag trudelten wir in Lautenthal im Harz ein, leider war der Stellplatz wegen einer Veranstaltung gesperrt und wir wichen nach Bad Harzburg aus. Runter mit der Dakar und so genossen wir noch mal einen wunderschönen Tag über die Strassen im Westharz. Nach einem Abendessen in Bad Harzburg fuhren wir auf den Stellplatz nach Soltau an die Therme.
 
Sonntag 28.08.05

Der letzte Tag. Zum entspannen genossen wir den Besuch in der Therme und liessen es uns noch einmal richtig gut gehen. Dann stand die letzte Etappe nach Kiel an.
 
  
 

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